Das Syndikat

SchloR funktioniert nach dem bewährten Modell des Mietshäuser Syndikats bzw. des österreichischen Schwesterverbundes habiTAT.

Als SchloR sind wir Teil beider Dachverbünde. Diese…

    • …beraten selbstorganisierte Hausprojekte, die sich für das Syndikatsmodell interessieren,
    • …beteiligen sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden,
    • …helfen mit Know How bei der Projektfinanzierung, initiieren neue Projekte.

Das Mietshäuser Syndikat im Überblick

Entstanden ist das Syndikats-Modell in der Hausbesetzer*innenszene in Freiburg der 1980er Jahre. Ziel war Häuser langfristig abzusichern und dem privaten Mietmarkt zu entziehen.

In Deutschland sind mehr als 170 Hausprojekte im Mietshäuser Syndikat zusammengeschlossen. In Österreich gibt es bisher 7 habiTAT-Immobilien. Darüber hinaus sind weitere Hausgruppen auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück.

Hier findest du die aktuelle Broschüre unseres Dachverbundes Mietshäuser Syndikat: Keine Profite mit der Miete. Sozialer und bezahlbarer Wohnraum für alle.

Link: www.syndikat.org

So funktioniert alles genau

habiTAT: Das Syndikats ModellSelbstorganisiert wohnen, solidarisch wirtschaften im Gemeineigentum. Unser Syndikats-Modell ist eine Weiterentwicklung des Genossenschaftsgedankens. So wird bei uns die Nutzung vom Eigentum getrennt. Das Grundstückseigentum wird im Netzwerk verteilt. Das bedeutet konkret, alle Projekte sind über den gemeinsamen Dachverbund habiTAT Miteigentümer*innen aller anderen Immobilien im Netzwerk. Die Bewohner*innen dürfen dabei weiterhin 100% über die Nutzung ihres Grundstücks entscheiden. Nur ein Verkauf oder Profite mit der Miete zu machen, sind nicht gestattet.

Soziale Niederschwelligkeit. Im Gegensatz zu einer herömmlichen Genossenschaft brauchen Bewohner*innen in unserem Syndikats-Modell keine finanziellen Eigenmittel einzubringen. Wir finanzieren uns über Direktkredite. Dies gewährleistet eine soziale Niederschwelligkeit.

Miete ohne Profite. Nutzer*innen müssen – wie sonst auch üblich – ganz normal Miete zahlen. Da wir keine Profite machen dürfen, ist diese jedoch besonders niedrig. Ein Teil der Miete aller Nutzer*innen fließt in einen gemeinsamen Solidarfonds aller beteiligten habiTAT-Projekte. Darüber werden in Zukunft neue Hausprojekte finanziell unterstützt.

Wir haben dein Interesse geweckt?

Du willst selber mit anderen ein Wohnprojekt starten? Oder du überlegst gemeinsam mit den anderen Mietparteien dein eigenes Wohnhaus zu kaufen, um es dem Immobilienmarkt zu entziehen? Zögere nicht uns zu kontaktieren, unsere gemeinsame Beratungsstruktur hilft bei den ersten Schritten gerne weiter!

Link: habitat.servus.at
E-Mail: